Sonderforschungsbereich

Mehrsprachigkeit




Simultaner und sukzessiver Erwerb von Mehrsprachigkeit (Teilprojekt B2)

Prof. Dr. Jürgen M. Meisel



UHH - Sonderforschungsbereich 538: Mehrsprachigkeit

max-Brauer-allee 60 - D-22765 HAMBURG

Zum 1. April 2001 sind folgende Stellen zu besetzen


1 Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) (BAT IIa)

oder

2 Wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) (BAT IIa/2)


in dem Forschungsprojekt "Simultaner und sukzessiver Erwerb von Mehrsprachig­keit". Ziel der Arbeit ist der Vergleich des bilingualen Erstspracherwerbs mit dem monolingua­len Erstspracher­werb und mit dem Zweitspracherwerb. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwick­lung der Syntax. Das Projekt ist im Sonderfor­schungsbereich "Mehrsprachigkeit" angesiedelt, der am 1. Juli 1999 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft an der Universität Hamburg eingerichtet wurde. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für die volle Stelle 39 Stunden, für die halben Stel­len 19,5 Stunden. Die Stellen sind zunächst befristet bis zum 30. Juni 2002, dem Bewilligungs­zeitraum des Sonderforschungsbereichs. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist beabsich­tigt, voraus­gesetzt die Bewilligung durch die DFG. Die Befristung des Vertrages ergibt sich aus § 57 b Hochschulrahmengesetz.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Aufgaben: Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im Projekt. Außerhalb der Dienst­aufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anferti­gung einer Dissertation bzw. einer Habilitation. Die eigenen im Projekt erzielten Arbeits­ergeb­nisse können für die Promotion oder die Habilitation verwendet werden.

Aufgabengebiet: Die Analyse des Spracherwerbs in wenigstens zwei der Sprachen Deutsch, Französisch, Portu­giesisch, Spanisch und Bas­kisch. Der/die Inhaber/in der vollen Stelle soll zusammen mit dem Projektleiter die Forschungsarbeiten koordinieren.

Erforderliche Qualifikationen: Vertrautheit mit der Syntaxtheorie (Prinzipien- und Parameter­theorie oder Minimalistisches Programm), Erfahrung im Bereich der Spracherwerbsforschung und gute Kennt­nisse in wenigstens zwei der untersuchten Sprachen. Erwünscht ist außerdem die Erfahrung mit Korpusanalysen und/oder mit computergestützten Analysen linguistischer Daten.

Einstellungsvoraussetzungen: Abschluß eines den Aufgaben entsprechenden Hochschul­studiums.

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/ Bewer­bern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.


Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, ggfls. Schriftenverzeichnis) werden bis zum 24. Februar 2001 erbeten an Prof. Dr. J. M. Meisel (obige Adresse). Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an jmm@uni-hamburg.de (J.M. Meisel) oder schauen Sie im Internet nach unter www.rrz.uni-hamburg.de/SFB538/ nach.


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